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Pressemitteilung

Herausgeber: Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR)

RENIXX World schließt auf dem tiefsten Stand seit 6 Jahren

Münster (iwr-pressedienst) - Der weltweite Aktienindex für erneuerbare Energien, der RENIXX World, hat gestern mit 496 Punkten erstmals seit Mitte Juni 2005 unterhalb der 500-Punktemarke geschlossen. Der in Folge des Reaktorunfalls von Fukushima zu beobachtende Indexanstieg um 15 Prozent von Anfang bis Ende März 2011 ist mehr als verpufft, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit.

Mittlerweile notiert das regenerative Börsenbarometer unterhalb des Niveaus vor dem Fukushima-Unfall. "Seit dem Atomunfall in Fukushima hat sich das schwierige Marktumfeld für die regenerative Energiewirtschaft kurzfristig nicht verbessert", sagte IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch. Vor allem die internationale Wind- und Solarindustrie ist betroffen. Belastungsfaktoren für die Windenergie-Unternehmen sind die Finanzierungsbedingungen für neue Windprojekte, ein relativ schwacher US-Markt und der schwierige Zugang für westliche Hersteller zum dominierenden chinesischen Markt. China ist seit 2010 das Land mit der weltweit höchsten installierten Windkraftleistung. Der Solarmarkt ist von einem hohen Preisdruck und Kürzungen der Einspeisetarife in verschiedenen Ländern gekennzeichnet. Damit sinkt die Profitabilität der Solarunternehmen, selbst bei hohen Umsatzsteigerungen.

Neue Impulse könnten vom G8-Gipfel im französischen Deauville ausgehen, wenn sich die Staats- und Regierungschefs der acht wichtigsten Industrienationen der Welt auf einen stärkeren Ausbau der erneuerbaren Energien verständigen. "Kurzfristig sind konkrete Änderungen der Rahmenbedingungen aber auch dann kaum zu erwarten", so Allnoch. "Nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl 1986 hat es immerhin drei Jahre von der Ankündigung bis zur konkreten Umsetzung politisch initiierter Programme gedauert."


Münster, den 26. Mai 2011


Veröffentlichung und Nachdruck honorarfrei; ein Belegexemplar an das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) wird freundlichst erbeten.

Achtung Redaktionen: Für Fragen steht Ihnen Herr Dr. Norbert Allnoch, Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR), gerne zur Verfügung.
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