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Pressemitteilung

Herausgeber: Deutsche WindGuard GmbH

Deutsche WindGuard entdeckt Lücken in Anemometerklassifizierung

Systematische Untersuchungen zum Anemometerverhalten unter realen Einsatzbedingungen zeigen Nachbesserungsbedarf in der IEC-Richtlinie

Varel (iwr-pressedienst) - In einem kürzlich veröffentlichten White Paper zeigt die Deutsche WindGuard auf, dass die Grundlagen für die Anemometerklassifizierung in der IEC 61400-12-1 ergänzt bzw. präzisiert werden müssen.

Bisher ist die Klassifizierung von Anemometern unter den atmosphärischen Umgebungsbedingungen des Labors üblich. Die realen Einsatzbedingungen von Anemometern werden dabei besonders in Bezug auf Luftdruck und Temperatur nicht berücksichtigt. Dabei haben die Umweltbedingungen einen größeren Einfluss auf das Sensorverhalten als bisher angenommen, wie die jüngsten Messversuche der Deutschen WindGuard jetzt zeigen.

„Wir haben weitreichende Erfahrungen mit der Klassifizierung von Anemometern. Wir sind uns seit längerem bewusst, dass die Annahmen in der IEC zum Einfluss der Parameter Temperatur und Luftdichte stark vereinfacht waren. Für einen experimentellen Nachweis gab es bisher aber keine Möglichkeit, da man in keinem Windkanal diese Bedingungen naturgetreu nachbilden konnte.“, erklärt Dieter Westermann, Geschäftsführer der Deutschen WindGuard Wind Tunnel Services GmbH, „Deshalb haben wir einen speziellen Druckwindkanal für die Anemometerklassifizierung gebaut, in dem wir Temperaturen von -20 °C bis +40 °C und Luftdrücke von 600 hPa bis 1100 hPa simulieren können. Wir können damit die Umgebungsbedingungen an Standorten von der Sahara bis zu einem Dreitausender in den Anden im Labor reproduzieren.“

Die ersten Messkampagnen zeigen deutlich: die Annahmen, die der Anemometerklassifizierung in der IEC 61400-12-1 zugrunde liegen sind bei weitem nicht vollständig. In den kommenden Monaten wird WindGuard in Zusammenarbeit mit Anemometerherstellern systematische Untersuchungen an gängigen Anemometertypen durchführen.

Die detaillierten Ergebnisse können in der WindGuard Veröffentlichung „Anemometer calibration at different air temperatures and air pressures“ auf der WindGuard Website nachgelesen werden.


Deutsche WindGuard – The Wind Professionals
Deutsche WindGuard Wind Tunnel Services bietet der Windenergiebranche höchste Präzision für Windsensorkalibrierung und -entwicklung. Als akkreditiertes Kalibrierlabor ist WindGuard Wind Tunnel Services von MEASNET und IECRE akzeptiert. Deutsche WindGuard Wind Tunnel Services GmbH ist ein Teil der Deutsche WindGuard Firmengruppe. Mit vier Kalibrierwindkanälen, einem Druckwindkanal, einem Eiswindkanal und dem akustisch-optimierten Großwindkanal bietet das Windkanalzentrum der Deutschen WindGuard optimale Mess-, Prüf- und Forschungsbedingungen. Im komplexen Energiemarkt steht die Deutsche WindGuard für unabhängige, herstellerneutrale Beratung und umfangreiche wissenschaftliche, technische und operative Leistungen. Deutsche WindGuard gibt es seit dem Jahr 2000. Sie hat ihren Hauptsitz in Varel sowie Standorte in Deutschland, den USA und China und beschäftigt mehr als 170 erfahrene Experten.

Varel, den 25. April 2018


Veröffentlichung und Nachdruck honorarfrei; ein Belegexemplar an die Deutsche WindGuard GmbH wird freundlichst erbeten.



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Deutsche WindGuard GmbH
PR: Cornelia von Zengen
Tel.: +49 04451 / 9515-240
E-Mail: c.vonzengen@windguard.de

Druckwindkanal: Dieter Westermann
Tel: 04451 / 9515-210
E-Mail: d.westermann@windguard.de


Deutsche WindGuard GmbH
Oldenburger Str. 65
26316 Varel


Internet: http://www.windguard.de/



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