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Pressemitteilung

Herausgeber: Sterr-Kölln & Partner

Take off für offshore in Frankreich

Paris/Freiburg/Berlin (iwr-pressedienst) - Nach mehrmonatigen Verzögerungen hat der französische Präsident Nicolas Sarkozy am 25 Januar 2011 den Ausschreibungsbeginn für französische Offshore Windprojekte offiziell angekündigt. In einer ersten Tranche sollen nun 3000 MW der bis 2020 geplanten 6000 MW ausgeschrieben werden. Die 5 ausgewählten Zonen für künftige Offshorepark Standorte (Le Tréport, Fécamp, Courseulles-sur-Mer, Saint-Brieuc et Saint-Nazaire), umfassen eine Fläche von 533 km².

Die Bekanntgabe der Ausschreibungsbedingungen ist für Mai angekündigt, Bewerbungsschluss wird der 30. November 2011 sein.

Die Auswahl und Vergabe soll im 1. Quartal 2012 erfolgen. Interessant sind die ersten Auswahlkriterien und ihre Gewichtung:

- Der Preis für die produzierte elektrische Energie;
- Industrielle (technische und finanzielle) Kriterien;
- Die bisherige Nutzung des Standorts und Auswirkungen des Vorhabens auf die Umwelt.

Die industriellen Kriterien sollen bei der Vergabeentscheidung mit 40 % berücksichtigt werden. Im ersten Ausschreibungsprogramm aus dem Jahre 2004 wurde dieses Kriterium nur mit 15 % berücksichtigt. Der angebotene Preis soll dagegen nicht mehr mit 60% sondern nur noch mit 40%, die Umwelteinflüsse und die bestehende Nutzung des Standorts nur noch mit 20 % in die Waagschale fallen. Während die erste Ausschreibung im Jahre 2004 Umwelteinflüssen mehr Gewicht gab als den Nutzungskonflikten, sind beide Kriterien nun zusammengefasst worden.

Wie angekündigt, soll die Branche zu der konkreten Ausgestaltung der Ausschreibungskriterien noch um Stellungnahme gebeten werden. Anfang Februar soll ein Entwurf der Ausschreibungsmodalitäten veröffentlicht werden, zu dem bis zum 28. Februar Stellungnahmen beim zuständigen Ministerium (direction générale de l’énergie et du climat) eingereicht werden können.

"Die Auswahlkriterien machen deutlich, dass mit der Ausschreibung die Ansiedlung und den Aufbau einer industriellen Fertigung für Offshore-WEA in Frankreich aktiv vorangetrieben werden soll. Die verpassten Chancen im onshore Bereich sollen nicht wiederholt werden", meint Sibylle Weiler, Avocat und Rechtsanwältin in der Pariser Niederlassung (SK & Partner) der Beratergruppe Sterr - Kölln & Partner.


Sterr-Kölln & Partner ist ein interdisziplinäres Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen mit Büros in Freiburg, Berlin und Paris. Ihre Schwerpunkte hat die Kanzlei in den Bereichen "Erneuerbare Energien" und "Energieeffizienz". Dabei kann sie auf eine über zwölfjährige Erfahrung bauen. Die Beratungskompetenz von Sterr-Kölln & Partner wird insbesondere von international tätigen Banken, Investoren, Projektentwicklern, Herstellern und Kommunen nachgefragt.


Paris/Freiburg/Berlin, den 02. Februar 2011


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