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Pressemitteilung

Herausgeber: ABO Wind AG, abakus solar AG, abakus solar AG

ABO Wind mit sehr gutem Jahresergebnis - Dividende vorgeschlagen

- Jahresüberschuß in Höhe von 781.257 Euro nach Steuern
- Neue Wege in der Finanzierung
- Erfolgreiche Projektentwicklung - europaweit
- Biogasfonds „Sachsen-Anhalt“ innerhalb weniger Tage gezeichnet

Wiesbaden (iwr-pressedienst) - Die ABO Wind AG hat das Geschäftsjahr 2005 mit einem sehr guten Jahresüberschuß in Höhe von 781.257 Euro nach Steuern abgeschlossen und damit das Vorjahresergebnis mehr als verdoppelt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern, EBIT, belief sich auf 1.303.423 Euro (Vorjahr 856.124 Euro). „Auf hohem Niveau hat sich die deutsche Windkraftbranche konsolidiert und ABO Wind ist aus der Neuordnung als einer der Gewinner hervorgegangen. Wir freuen uns, der Hauptversammlung, eine Dividende in Höhe von 45 Cents je Aktie vorschlagen zu können“, so Dr. Jochen Ahn, Vorstand der ABO Wind AG.


Neue Wege in der Finanzierung
In der Finanzierung hat das Unternehmen zwei Erfolge zu verbuchen: So konnte die ABO Wind AG an dem Mezzanineprogramm PREPS teilnehmen, in dem die Gesellschaft nach einer erfolgreichen Prüfung der Kreditwürdigkeit zusammen mit 50 anderen Unternehmen aus anderen Branchen ein Nachrangdarlehen zu günstigen Konditionen erhielt. Diese Mittel haben dazu beigetragen, den Projektumsatz der Jahre 2006 und 2007 im Vergleich zu früheren Jahren auf etwa 70 Millionen Euro jährlich zu verdoppeln. Ein weiterer Erfolg war die von der Hypovereinsbank initiierte Anleihe „Breeze Two“, mit der ABO Wind bis zum März 2006 insgesamt 83 Megawatt an Windparks in einem einzigen Abschluß finanzierte und veräußerte. Mit „Breeze Two“ wurde in Zusammenarbeit verschiedener deutscher Windkraftplaner ein Portfolio aus Windparks mit insgesamt 330 Megawatt installierter Leistung finanziert.


Internationale Projektentwicklung und guter Bestand an Projekten
Die Projektentwicklung im vergangenen Jahr war erfolgreich: Zwar wurden lediglich 24 Megawatt Windkraftleistung – davon 15 Megawatt in Deutschland sowie neun Megawatt in Frankreich – in Betrieb genommen, aber die Infrastruktur des Windparks Bedburg mit 24 Megawatt installierter Leistung war fertiggestellt. Der Windpark konnte nur deshalb nicht ans Netz gehen, weil der Turbinenhersteller mit der Lieferung in Verzug geriet.

Zum Jahresbeginn 2006 standen der Gesellschaft über Bedburg hinaus sieben genehmigte und überwiegend finanzierte Windparks zur Verfügung. Im Laufe des Jahres werden noch weitere Genehmigungen erwartet, so daß zum Jahresende in Deutschland wieder mindestens 30 Megawatt und in Frankreich mindestens 25 Megawatt neu am Netz sein sollten. In Spanien erwarten die Vorstände für das Projekt „Velez Rubio“ mit 50 Megawatt den entscheidenden Netzanschluß, so daß das Projekt baureif wird. Des weiteren sind mehrere Projekte mit je vier bis fünf Megawatt in Bearbeitung, weil diese Projekte vereinfacht genehmigt werden können.

Die Internationalisierung der ABO Wind schreitet voran: Zu Frankreich und Spanien sind Portugal und Argentinien als Zielmärkte hinzugekommen. Weitere Länder sind in Vorbereitung und der Umfang der bearbeiteten Projekte konnte insgesamt deutlich ausgeweitet werden. So plant das Unternehmen zur Zeit Windparks im Umfang von rund 300 Megawatt überwiegend im europäischen Ausland.


Biogasfonds „Sachsen-Anhalt“ innerhalb weniger Tage gezeichnet
Der „Biogasfonds Sachsen-Anhalt“ war ein großer Erfolg und in wenigen Tagen plaziert. Die drei damit finanzierten Biogasanlagen mit insgesamt 1,4 Megawatt installierter Leistung gingen im Herbst 2005 ans Netz. Die Planung neuer Biogasanlagen, die 2006 wieder als Publikumsfonds angeboten werden sollen, ist fortgeschritten. Die Finanzierung und der Abschluß von Lieferverträgen des Heizkraftwerks mit vier Megawatt Leistung hingegen gestalteten sich schwierig, dennoch geht ABO Wind davon aus, das Projekt im Laufe des Jahres zu verkaufen.


Ausblick
Insgesamt hat sich die Grundstimmung zum Ausbau regenerativer Energien im Jahr 2005 abermals verbessert, und zwar weltweit, was man leicht an den deutlich längeren Lieferzeiten für Windkraftanlagen ablesen kann. ABO Wind setzt weiterhin hauptsächlich auf die Entwicklung von Windparks und will den Kauf von Projektrechten mit anschließender Finanzierung und dem Bau vorantreiben. Die Betriebsführung, bereits erfahren mit internationalen Kunden, bietet die ABO Wind nunmehr auch Dritten an und erwartet in diesem Bereich ebenso Größenvorteile wie von Projektportfolien in der Finanzierung und dem Verkauf. „Mit begrenzten Investitionen wollen wir neue Märkte erschließen und die ABO Wind als internationalen Projektentwickler weiter etablieren. Das Ergebnis des Jahres 2005 ist das zweitbeste in der Unternehmensgeschichte. Aber wir haben allen Grund zu der Annahme, daß wir es in den kommenden Jahren noch übertreffen werden“, so Ahn.


Wiesbaden, den 13. Juni 2006


Veröffentlichung und Nachdruck honorarfrei; ein Belegexemplar an die ABO Wind AG wird freundlichst erbeten.



Achtung Redaktionen: Für Fragen steht Ihnen Herr Andreas Höllinger, ABO Wind AG, gerne zur Verfügung.

Hirtenstrasse 45-47
D-65193 Wiesbaden

Tel: 06 11 / 2 67 65 - 19
Fax: 06 11 / 2 67 65 - 99
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Über ABO Wind AG

Mit 500 Mitarbeitern projektiert ABO Wind weltweit Wind- und Solarparks. Aktuell arbeitet das Unternehmen in 16 Ländern auf fünf Kontinenten an mehr als 1.000 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 4.000 Megawatt. Die Planer sichern Grundstücke, erwirken in ein bis dreijährigen Verfahren Genehmigungen, holen Finanzierungen ein, planen Netzanschlüsse und errichten die Anlagen schlüsselfertig.

Rund 700 Anlagen mit 1.500 Megawatt Leistung hat ABO Wind bereits ans Netz gebracht. Weitere 500 Megawatt wurden lediglich bis zur Baureife entwickelt und dann veräußert – insbesondere in Argentinien, Spanien und Nordirland.

Nach der Inbetriebnahme kümmert sich ABO Wind als Betriebsführer und Servicedienstleister um den optimalen Betrieb der Anlagen. Das Unternehmen bietet Vollwartungskonzepte an und übernimmt zahlreiche kleinere Servicearbeiten. Bei DGUV-V3-Prüfungen (vormals "BGV-A3", Vorschrift für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit) zählt das Unternehmen zu den Marktführern. Auch Getriebeendoskopien, Sachkundeprüfungen, Blitzschutzmessungen, Entstörungsdienst und Ersatzteilservice gehören zum Leistungsumfang. Produkte wie ein elektronisches Schließsystem („ABO Lock“) ergänzen das Angebot. Für die umweltfreundliche Versorgung entlegener Regionen, die nicht an ein Stromnetz angeschlossen sind, entwickelt ABO Wind zuverlässige Systeme, die je nach regionalen Bedingungen Solar-, Wind- und Speichertechnik kombinieren.

Die Aktie (Wertpapierkennnummer: 576002) notiert im Freiverkehr der Börse Hamburg.

Um gemeinsam mit Bürgern auch selbst Projekte zur Erzeugung erneuerbarer Energie zu betreiben, hat ABO Wind die Bürgerwindaktie ABO Invest (www.buergerwindaktie.de) ins Leben gerufen. Rund 4.000 Anleger, darunter Stiftungen und Energie-Genossenschaften, betreiben gemeinsam ein internationales Portfolio zur klimafreundlichen Energieerzeugung. ABO Invest besitzt bereits mehr als 60 Windenergieanlagen in Deutschland, Irland, Frankreich und Finnland mit einer Nennleistung von rund 150 Megawatt. Der weitere Ausbau des Portfolios ist geplant. Die breite Streuung minimiert die unternehmerischen Risiken. Die Aktie (WKN A1EWXA) notiert im Freiverkehr der Börse Düsseldorf. Das Management strebt eine Wertsteigerung von mindestens sechs Prozent jährlich an.

Weitere Informationen zu ABO Wind AG

Ansprechpartner Presse bei ABO Wind AG

Alexander Koffka
E-Mail: alexander.koffka@abo-wind.de
Telefon: 0611-26 765 515