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Pressemitteilung

Herausgeber: PNE WIND AG

PNE WIND AG und energy consult setzen auf bedarfsgerechte Nachtkennzeichung von Windparks

Cuxhaven (iwr-pressedienst) - Große, moderne Windenergieanlagen müssen dank modernster Technik nicht permanent rot blinken, um Luftfahrzeuge bei einer Annäherung zu warnen. Daher will die in Cuxhaven ansässige PNE WIND-Gruppe als Projektierer und Betreiber diese neue Technik jetzt an Windparks im Landkreis Cuxhaven einsetzen. „Mit dem Einsatz der bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung (BNK), die die roten Signale nur noch aufleuchten lässt, wenn sich ein Luftfahrzeug nähert, reagieren wir auch auf Wünsche aus der Bevölkerung und der Politik“, erläutert Kurt Stürken, Vorstand der PNE WIND AG für das operative Geschäft.

Die allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen sieht eine nächtliche rote Hindernisbefeuerung bei Windenergieanlagen von über 100 Metern vor, um die Sicherheit des Flugverkehrs zu gewährleisten. Jedoch ist diese durchgehende Lichtbefeuerung gar nicht unbedingt notwendig – wenn man andere technisch sichere Systeme verwendet.

"Die Signalbefeuerung kann auch ausgeschaltet werden, wenn die Sicherheit des Flugverkehrs weiter gewährleistet bleibt", sagt dazu Malte Mehrtens von der energy consult, die in der PNE WIND-Gruppe das Windparkmanagement betreibt. Heiko Stoffers, Abteilungsleiter Projektentwicklung der Muttergesellschaft PNE WIND AG, konkretisierte die Plänen jetzt anlässlich der Messe Husum Wind: "Wir sind dabei, erstmals entsprechende Lösungen zu installieren. Den Anfang sollen die Windparks Kührstedt - Alfstedt und weitere im Landkreis Cuxhaven machen.

Dazu haben sich der Projektentwickler PNE WIND AG und seine Tochtergesellschaft energy consult grundsätzlich für ein bedarfsgerechtes Nachtkennzeichnungssystem der Firma Quantec Sensors aus Isernhagen entschieden. Mit dem Einsatz dieses Systems wird erreicht, dass die Windparkbefeuerung nur bei Annäherung eines tieffliegenden Luftfahrzeugs angeschaltet wird. Dieses System erhielt als eines von dreien in Deutschland die Zulassung der Deutschen Flugsicherung (DFS).

"Wir wissen, dass permanent geschaltete Signalfeuer von Anwohnern als störend wahrgenommen werden. Mit dem Anspruch, ein zukunftsorientierter Windpark-Manager zu sein, war es für die PNE WIND-Gruppe selbstverständlich, bei der Lösungssuche voran zu gehen und nicht auf eine gesetzliche Regelung zu warten", erläutert Vorstand Kurt Stürken.

Alexander Gerdes von Quantec Sensors begrüßt die Entscheidung der PNE WIND-Gruppe: "Unser Firmenslogan lautet: ´Wir geben der Nacht die Dunkelheit zurück´. Unser System wird die Lichtemissionen deutlich senken und trägt damit zu einer höheren Akzeptanz von Windenergie bei."

Mit einem Detektionssystem von Quantec Sensors können jeweils mehrere Windparks in einer ganzen Region zusammen geregelt werden. "Einmal installiert, können sich gerne auch nicht zur PNE Wind-Gruppe gehörende Windparks gegen Kostenbeteiligung an dieses System anschließen", kündigt Malte Mehrtens an und fügt hinzu: "Je mehr mitmachen, desto besser für die Anwohner und desto geringer die Kosten für die Anlagenbetreiber."

Heiko Stoffers ergänzt: „Mit diesem System haben wir eine Lösung zu einem angemessenen Preis gefunden. Gleichzeitig sind wir u. a. mit dem Landkreis Cuxhaven derzeit auf einem guten Weg die entsprechenden Genehmigungsprozesse abzustimmen und gemeinsam als Vorreiter zur Steigerung der Akzeptanz von Windenergieprojekten agieren zu können.“

Mehr Information an unserem Messestand, Halle 5B04, oder dem Messestand der Quantec Sensors GmbH, Halle 2D01, auf der Husum Wind vom 12. bis 15. September 2017.


Cuxhaven, den 13. September 2017


Veröffentlichung und Nachdruck honorarfrei; ein Belegexemplar an die PNE WIND AG wird freundlichst erbeten.


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