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Pressemitteilung

Herausgeber: Deutsch-französisches Büro für erneuerbare Energien (DFBEE)

Fördermechanismen für erneuerbare Energien: Gesetzliche Änderungen bieten Chancen für deutsch-französische Kooperation

Berlin (iwr-pressedienst) - Durch die von der Europäischen Kommission im April 2014 veröffentlichten Leitlinien für staatliche Umweltschutz- und Energiebeihilfen wurde die Diskussion zur Förderung der erneuerbaren Energien neu angestoßen. Wesentliche Punkte sind dabei unter anderem die Integration erneuerbarer Energien in den Markt sowie die Kontrolle der Kosten als auch die bessere Steuerung des Ausbaus erneuerbarer Energien.

In Deutschland wurde mit der EEG-Novelle im August 2014 der gesetzliche Rahmen zur Förderung erneuerbarer Energien wesentlich verändert. Auch in Frankreich vollzieht sich mit dem Gesetzentwurf zur Energiewende eine Neugestaltung der Fördermechanismen. Der Entwurf wurde im Oktober 2014 von der Nationalversammlung verabschiedet und wird im Februar im Senat behandelt.

Den Leitlinien der Europäischen Kommission folgend weisen die deutsche EEG-Novelle und der französische Gesetzentwurf in eine gemeinsame Richtung: statt festen Einspeisevergütungen werden marktorientierte Fördermechanismen wie Ausschreibungen und Marktprämien bevorzugt.

Im Vergleich zu Deutschland hat Frankreich in den letzten Jahren zahlreiche Erfahrungen mit Ausschreibungen gesammelt, unter anderem im Bereich der Offshore-Windenergie und der Photovoltaikanlagen.

Die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen bieten Chancen für eine vermehrte deutsch-französische Kooperation. Ein Beispiel sind die Ausschreibungen, die in Deutschland ab 2017 den primären Fördermechanismus für erneuerbare Energien darstellen und für ausländische Projekte geöffnet werden sollen. Dies bietet Marktperspektiven für deutsch-französische Industrieprojekte.

Konferenz am 29. Januar 2015 in Berlin
Um über die Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen, der sich daraus ergebenden Chancen für Marktakteure und andere Aspekte zu diskutieren, organisiert das Deutsch-französische Büro für erneuerbare Energien (DFBEE) am 29. Januar 2015 im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin eine Konferenz zum Thema „Entwicklung der Fördermechanismen und Marktintegration der erneuerbaren Energien in Deutschland und Frankreich“.

Die Konferenz wird französische und deutsche Akteure der Energiebranche vereinen und einen Austausch zwischen den Ländern sowie zwischen Verwaltung, Industrie, und Finanzakteuren ermöglichen. Themen sind u.a. die verschiedenen Fördermodelle, die Förderhöhe, die Direktvermarktung sowie der Eigenverbrauch.

Vertreter des Bundeswirtschaftsministeriums und des französischen Energieministeriums werden die neuesten rechtlichen Entwicklungen vorstellen. Somit bietet die Konferenz einen Rahmen zur vertieften deutsch-französischen Energiekooperation auf Ministerialebene, die durch den Beschluss des Deutsch-französischen Ministerrats im Februar 2014 bekräftigt wurde.

Das Programm zur Veranstaltung, weitere Informationen sowie das Anmeldeformular finden Sie hier:
http://tinyurl.com/kuus96b


Berlin, den 6. Januar 2015


Veröffentlichung und Nachdruck honorarfrei; ein Belegexemplar an das
Deutsch-französische Büro für erneuerbare Energien (DFBEE) wird
freundlichst erbeten.


Achtung Redaktionen: Für Fragen steht Ihnen Henrike Sommer, DFBEE, gerne
zur Verfügung.


Kontakt:
Henrike Sommer
Tel.: +33 1 40 81 13 06
E-Mail: henrike.sommer@developpement-durable.gouv.fr


Office franco-allemand pour les énergies renouvelables (OFAEnR)
Deutsch-französisches Büro für erneuerbare Energien (DFBEE)
Scharnhorststr. 34-37
D-10115 Berlin



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