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Pressemitteilung

Herausgeber: Öko-Zentrum NRW

Weder Hütten noch Paläste: Solares Bauen sollte auch das "Tagesgeschäft" prägen

iwr-mailservice - Für den Inhalt dieser Original-Pressemitteilung ist das
Öko-Zentrum NRW, Hamm, verantwortlich

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Weder Hütten noch Paläste: Solares Bauen sollte auch das "Tagesgeschäft"
prägen

Projekte, Praxis, Positionen: Öko-Zentrum NRW und Architektenkammer starten
Kongreß zur Solararchitektur - Volles Programm: 20 Vorträge an zwei Tagen


Hamm (iwr-mailservice) - Die Liste reicht von A wie Allnoch bis U wie
Ufheil: Rund 30 namhafte Referenten aus Praxis, Produktion, Politik und
Forschung sind im Programm der solarbau aufgeführt. Mit diesem neuen
Kongress, der am 7. September beginnt, wendet sich das Öko-Zentrum NRW
insbesondere an Architekten und Ingenieure.

Die Nutzung der Solarenergie hat derzeit Hochkonjunktur. Daß immer mehr
Dächer mit Anlagen zur Strom- oder Warmwassergewinnung nachgerüstet werden,
betrachtet das Öko-Zentrum NRW aber nur als ersten Schritt: "Ein optimaler
Energiegewinn und die notwendige Akzeptanz beim Bauherren lassen sich nur
dann erreichen, wenn Technik und Gestaltung zusammenkommen", meint
Zentrums-Chef Manfred Rauschen. Wer den großen Durchbruch bei der
Solarnutzung wolle, müsse die Planer für das Thema gewinnen.

Dementsprechend wurde die solarbau ganz auf die Anforderungen der
Zielgruppen zugeschnitten. Die Architektenkammer NW, Mitveranstalter des
Kongresses, sowie weitere Kooperationspartner wie die Ingenieurkammer Bau
NRW, das NRW-Bauministerium und die Energieagentur NRW wirkten maßgeblich
am Konzept mit.

Rauschen zu den Inhalten des Kongresses: "Es werden keine Flughäfen oder
Fußballstadien vorgestellt, auch wenn solche Millionenprojekte zweifelsohne
öffentlichkeitswirksam sind. Es geht um das, was das Tagesgeschäft der
meisten Architekten, Bauingenieure und Fachplaner ist, also um den
Wohnungsbau und Zweckbauten wie Schulen und Bürogebäude".

In fünf Themenblöcken werden die wichtigsten Fragen des solaren Bauens
erörtet: Die "Einblicke" informieren über rechtliche, politische und
technische Grundlagen, und die "Panoramen" geben eine Überblick über
realisierte Solarsiedlungen. Unter dem Stichwort "Blickfänge" informiert
der Kongreß über die Integration von Energietechnik in die Gebäudehülle
sowie über den Einsatz des Baustoffes Glas.

Am Ende stehen die "Ausblicke", die sich mit den Zukunftsperspektiven
des solaren Bauens beschäftigen. Auch Kritiker, Querdenker und Visionäre
kommen auf der solarbau zu Wort, beispielsweise, wenn dafür plädiert wird,
"weder Niedrig-Energie-Hütten noch solare Paläste" zu bauen oder eine
"kritische Rückschau auf realisierte Projekte" erfolgt.

Begleitet wird die zweitägige solarbau von einer Ausstellung, die auch
unabhängig vom Kongreß besucht werden kann. Hier finden Bau-Akteure
Produkte und Hilfsmittel, die sie für die Praxis des solaren Bauens
benötigen.

Nähere Informationen zum Kongreß und zur Ausstellung gibt es beim
Öko-Zentrum NRW, Sachsenweg 8, 59073 Hamm, Tel.: 02381/302200,
e-mail: karsten@oekozentrum-nrw.de und im Internet
(http://www.solarbau2000.de).


Hamm, den 12. Juli 2000


Veröffentlichung honorarfrei; ein Belegexemplar wird freundlichst
erbeten.


Achtung Redaktionen: Für Fragen stehen Ihnen Herr Dr. Thomas Bauer und Herr
Tobias Karsten, Öko-Zentrum NRW, gerne zur Verfügung.
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Sachsenweg 8
59073 Hamm
Tel.: (0 23 81) 30 22 0-15
Fax: (0 23 81) 30 22 0-30
E-Mail: bauer@oekozentrum-nrw.de
Internet: http://www.oekozentrum-nrw.de



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