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Pressemitteilung

Herausgeber: Erste Offshore Windkraft Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Ventotec Ost 2 KG

Erste „schwimmende Windkraftanlage“ kurz vor Realisierung - Baugenehmigung für Offshore-Versuchsanlage erteilt

Düsseldorf/Rostock/Leer (iwr-pressedienst) - Der Errichtung einer
Offshore-Versuchsanlage mit „schwimmendem Fundament“ für den geplanten
Offshore-Windpark „Ventotec Ost 2“, 35 km nordöstlich von Rügen, steht
nichts mehr im Wege. Noch in diesem Jahr werde die 2 MW Vestas V 80 in der
Lübecker Bucht bei 26 m Wassertiefe entstehen, teilten die
Projektinitiatoren mit. Mit dem Baubeginn des Offshore-Windparks mit einer
Gesamtkapazität von 600 MW wird für 2005/2006 gerechnet.

2001 hatten sich das internationale Unternehmen für Consulting- und
Managementdienstleistungen ARCADIS, der Projektentwickler GHF/VENTOTEC und
der Windkraftanlagenhersteller VESTAS sowie ab 2002 die Deutsche Bank
Gruppe entschlossen, gemeinsam die Entwicklung des Offshore-Windparks
"Ventotec Ost 2" voranzutreiben.

„Seit November 2003 liegt der positive Bauvorbescheid für die
Pilotanlage vor. Nun sind wir außerordentlich stolz darauf, dass alle
unsere Annahmen der kritischen Beurteilung des Prüfstatikers Stand
gehalten haben. Damit steht einer Realisierung der Versuchsanlage noch in
diesem Jahr nichts mehr im Wege“ erläuterte Dr. Michael Neumann,
Geschäftsführer von ARCADIS und verantwortlich für die Entwicklung.

Erstmals werde bei einer Offshore-Anlage ein sog. „schwimmendes
Fundament“ zum Einsatz kommen. Das Konzept dazu wurde in den vergangenen 2
Jahren von ARCADIS und der GHF/VENTOTEC gemeinsam mit VESTAS entwickelt,
zunächst rechentechnisch simuliert und später in einem 1: 40 Modell im
Wellenkanal erprobt.

Die Vorteile der „schwimmenden Gründung“ unterstrich Helmer Stecker,
Geschäftsführer im Segment Windenergie bei GHF: "Wir sind in der Lage,
unser Fundament zu deutlich geringeren Kosten als herkömmliche Systeme für
Wassertiefen ab 25 m zu erstellen. Durch die komplette Vor-Produktion
einer betriebsbereiten Anlage inklusive Fundament im Hafen können wir die
Bauzeit vor Ort signifikant verringern. Wie bei Onshore Windparks üblich,
wird es sich auch bei unserer Konstruktion um ein typengeprüftes Fundament
handeln. Dadurch wird vor allem der Genehmigungsprozess wesentlich
vereinfacht. Zusätzlich kann mit diesem Konzept die Reparatur der
Offshore-Anlagen wirtschaftlicher dargestellt werden, da wir die Anlage
selbst bei bis zu 3 m Wellengang innerhalb eines Tages in den Hafen zurück
holen können.“

Mit der Versuchsanlage wird das Verhalten des neuartigen
Fundamentkörpers sowohl beim Transport als auch während der Betriebsphase
umfangreich getestet und überprüft. Da auch die Auswirkungen auf die
Umwelt mit der Versuchsanlage untersucht werden sollen, wird zur Zeit die
dafür erforderliche Bestandsaufnahme auf See durchgeführt. Gleichzeitig
finden weiterführende Laborversuche zum Verhalten der Anlage unter
Eisbedingungen in einer Versuchsanstalt mit einem Modell 1:30 statt.


Düsseldorf/Rostock/Leer, den 15. April 2004



Veröffentlichung honorarfrei; ein Belegexemplar an die Erste Offshore
Windkraft Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Ventotec Ost 2 KG wird
freundlichst erbeten.



Achtung Redaktionen: Für Fragen stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

Gerhard Isermeyer
Ventotec GmbH
Blinke 6
26789 Leer
Telefon: 0491 / 92 92 10
E-Mail: isermeyer@ghf.de
Internet: http://www.ventotec.de

Dr.-Ing. Michael Neumann
ARCADIS Consult GmbH
Telefon: 03731/7886-12
E-Mail: m.neumann@arcadis.de

Frank Hasselwander
Deutsche Bank AG
Telefon: 0211/8839355
E-Mail: frank.hasselwander@db.com



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