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Pressemitteilung

Herausgeber: Ministerium für Verkehr, Energie und Landesplanung NRW, Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport NRW

NRW-Infrastrukturminister Dr. Horstmann und Städtebauminister Dr. Vesper bei der "E-World" in Essen: "Die Entwicklung und Nutzung hocheffizienter Energietechniken machen NRW zum Klimaschutzland Nummer 1"

Düsseldorf/Essen (iwr-pressedienst) - "Wir setzen in
Nordrhein-Westfalen mit unserer zukunftsweisenden Energie- und
Klimapolitik auf Innovationen und Energieeffizienz und wollen unsere
Spitzenposition auch beim Klimaschutz weiter ausbauen. Dazu gehört ein
ausgewogener Energiemix aus fossilen Energien wie Kohle, Erdgas und Erdöl
sowie einem stetig steigenden Anteil erneuerbarer Energien. Wir tun gut
daran, die damit verbundenen Chancen zu nutzen, und die Risiken zu
mindern", sagte NRW-Infrastrukturminister Dr. Axel Horstmann heute auf der
„E-world energy & water“ in Essen. NRW hat bei der Entwicklung und Nutzung
effizienter Energietechniken eine führende Rolle. Minister Dr. Horstmann
weiter: "Für die fossilen wie für die erneuerbaren Energien gilt eines
gemeinsam: Wir brauchen mehr Innovation. Wir müssen die Effizienz bei der
Nutzung aller Energieträger steigern. Bei den fossilen Energien deshalb,
weil sie endlich sind und deren Nutzung klimarelevant ist und bei den
erneuerbaren, weil sie so schnell wie möglich wirtschaftlicher, d.h.
konkurrenzfähiger und damit marktreif werden müssen."

Minister Dr. Michael Vesper: "Wenn wir unsere Klimaschutzziele
erreichen wollen, müssen wir die effizienten Techniken, über die wir
schließlich schon verfügen, auch einsetzen. Dazu bieten sich
ausgezeichnete Möglichkeiten, z.B. bei der Nutzung der Sonnenenergie zur
Strom- und Wärmeerzeugung und beim Einsatz moderner Steuerungs- und
Anwendungstechniken in der Gebäudeversorgung." Seit 1987 habe die
Landesregierung für die Erforschung, Entwicklung, Demonstration und
Markteinführung neuer Energietechniken rund 600 Mio. Euro für mehr als
50.000 Förderprojekte aufgewendet. "Mit der Landesförderung konnten wir
weitere Investitionen von fast 3 Mrd. Euro initiieren, also rund 5 Euro
private Investition für jeden Fördereuro“, ergänzte Minister Dr. Vesper.

Wenn im Jahr 2010 mehr als 12 Prozent des Strombedarfs in Deutschland
durch erneuerbare Energien gedeckt werden sollen, bieten sich gerade für
Unternehmen aus NRW auf diesem Markt hervorragende Chancen. Ein hohes
Entwicklungspotenzial haben dabei neben der Bennstoffzellentechnologie
auch die Wasserstofftechnologie, die verstärkte Nutzung der Sonnenenergie
sowie die Biomassenutzung.

Die dreitägige internationale Leitmesse für Energietechnik "E-world
energy & water“ umfasst mehr als 360 Aussteller, die Informationen zu
allen Bereichen der Energieversorgung bieten. In dem wachsenden Markt der
Energieleistungen nehmen auch die erneuerbaren Energien einen immer größer
werdenden Anteil ein. In NRW allein sind nach Schätzungen im Bereich der
erneuerbaren Energien bei etwa 2.100 Firmen rund 15.000 Arbeitnehmer
tätig.

Auf der Messe ist auch das Land prominent vertreten. Drei Tage lang
zeigt die Landesinitiative Zukunftsenergien auf dem 400 qm großen
NRW-Stand in Halle 1 D - 219 innovative Technologien. Dazu gehören u.a.
moderne Kraftwerkstechnologien, 34 Solarsiedlungsprojekte, der
Weltmarktführer bei LED-Taschenlampen und die Erdwärmenutzung mit
Wärmepumpen. Das Energieberatungsmobil der Energieagentur NRW ergänzt das
umfassende Informationsangebot für Endverbraucher, Handwerker und
Unternehmen.


8. Fachkongress Zukunftsenergien am Dienstag, 10. Februar 2004

Der 8. Fachkongress Zukunftsenergien der Landesinitiative findet mit
über 800 Teilnehmern als erste Veranstaltung der „E-world" statt. Nach der
Eröffnung durch NRW-Infrastrukturminister Dr. Axel Horstmann stehen
Vorträge über die Rahmenbedingungen für Investitionen im liberalisierten
Strommarkt und die Energieversorgung des 21. Jahrhunderts auf dem
Programm. NRW-Städtebauminister Dr. Michael Vesper spricht abschließend
über Zukunftsenergien aus Nordrhein-Westfalen. Am Nachmittag werden vier
Fachforen angeboten. Themen sind hier die Energieforschung in NRW, das
Kompetenzfeld Photovoltaik, die energetische Nutzung von Biomasse und die
Investitionen im liberalisierten Energiemarkt.

Ein besonderer Event zum “Energietanken“ nach dem Fachkongress ist der
NRW-Abend am Dienstag, 10. Februar ab 18 Uhr in Halle 1 auf dem
Gemeinschaftsstand der Landesinitiative.

Auch am 11. und 12. Februar stehen innovative Energietechniken im
Fokus. Weltweit anerkannte Fachleute sind die Referenten des
Internationalen Deutschen Wasserstoff Energietages H2Congress.de, der
parallel zur E-world im Congress-Center West stattfindet. Sie beantworten
zentrale Fragen zur Zukunftsenergie Wasserstoff, geben einen Überblick
über die aktuelle Forschungssituation in der Welt und die industrielle
Nutzung. In Tutorials vermitteln Experten am 11. Februar 2004 rund 100
jungen Schülern und Studierenden eine Einführung in die Welt der
Brennstoffzellentechnologien und der Wasserstoffenergiewirtschaft.
Internet: http://www.h2congress.de und http://www.h2conference.de

Weitere Informationen auf dem NRW-Stand in Halle 1 D – 219 und bei:

Uwe H. Burghardt
Landesinitiative Zukunftsenergien NRW
Tel.: (02 11) 8 66 42–13
Mobil: (0160) 746 18 55
Internet: http://www.energieland.nrw.de
http://www.brennstoffzelle-nrw.de


Düsseldorf/Essen, den 10. Februar 2004


Veröffentlichung und Nachdruck honorarfrei; ein Belegexemplar an das
Ministerium für Verkehr, Energie und Landesplanung NRW bzw. das
Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport NRW wird
freundlichst erbeten.


Achtung Redaktionen: Für Fragen steht Ihnen Herr Uwe Burghardt,
Pressesprecher der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW, gerne zur
Verfügung.
c/o NRW-Energieministerium
Haroldstr. 4
40213 Düsseldorf

Tel: (02 11) 8 66 42 - 13
Fax: (02 11) 8 66 42 - 22
E-Mail: energy@mvel.nrw.de
Internet: http://www.energieland.nrw.de



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