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Pressemitteilung

Herausgeber: Forschungsverbund Sonnenenergie (FVS)

WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG - unverzichtbar für den Umbau der Energieversorgung

iwr-mailservice - Für den Inhalt dieser Original-Pressemitteilung ist der
Forschungsverbund Sonnenenergie, Berlin, verantwortlich

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WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG -
unverzichtbar für den Umbau der Energieversorgung


Freiburg (iwr-mailservice) - Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie
e.V. (DGS) und der FORSCHUNGSVERBUND SONNENENERGIE (FVS) haben sich zur
gemeinsamen Tagung "Sonne - Die Energie des 21. Jahrhunderts" (5.-7. Juli
2000 in Freiburg) zusammengefunden, um die gesamte Bandbreite von Forschung
und Entwicklung der erneuerbaren Energien zu demonstrieren.

Erneuerbare Energien sind in der Lage, bereits mittelfristig einen
wesentlichen Beitrag in der deutschen Energieversorgung zu übernehmen.
Gemeinsam mit erhöhter Energieeffiziens und dem Ausbau der
Kraft-Wärme-Kopplung können erneuerbare Energien in Deutschland einen
klimaverträglichen Umbau der Energieversorgung sicherstellen.

Mit der Tagung werben DGS und FVS bei Politik, Wirtschaft, Wissenschaft
und Verbänden um Vertrauen in die Kraft der Sonne: Der gegenwärtige Markt
der Solartechniken und die Verstärkung von Wissenschaft und Forschung
können die Kosten der erneuerbaren Energien entscheidend senken. Auf dieser
Basis kann sich das Potenzial der erneuerbaren Energien zu einer
bedeutenden Energiequelle entwickeln. "Denn die erneuerbaren Energien
können in Deutschland mittel- bis langfristig 50 - 69 % des
Energieverbrauchs decken" so Prof. Sigrid Jannsen, Präsidentin der
Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.

Auf dem Kongress werden Vorstellungen zur Entwicklung der erneuerbaren
Energien in Deutschland und in Europa diskutiert und Zukunftsszenarien auf
wissenschaftlicher Basis bis 2050 vorgestellt: Schon 2030 können bei
optimaler Entwicklung rund 50 % der globalen Stromerzeugung aus
erneuerbaren Energiequellen kommen.
"Die forcierte Entwicklung der solaren und erneuerbaren Energien erfordert
allerdings eine Forschungsförderung, die diesen Anforderungen gewachsen
ist", betont Prof. Schmid, Sprecher des Forschungsverbunds Sonnenenergie.

Ein Höhepunkt der Tagung am 6. Juli, 16.30 Uhr stellt die
PODIUMSDISKUSSION "Müssen wir noch 50 Jahre warten?" dar. Junge
Repräsentanten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verbänden, die das
Jahr 2050 noch erleben werden, kommen hier zu Wort. Carsten Körnig,
Unternehmervereinigung (UVS), fordert sichere politische Weichenstellungen
für den Einstieg ins Solarzeitalter: "Nur mit Milliardeninvestitionen kann
Solarenergie aus dem Promillebereich zu einer tragenden Säule einer
modernen Energiewirtschaft ausgebaut werden."

Die neusten Forschungs- und Entwicklungsstrategien zur Kostensenkung von
Solarzellen zeigen, dass bis zum Jahre 2010 bis zu 50 % der gegenwärtigen
Kosten reduziert werden können. Insbesondere die neuartigen
Dünnschichtsolarzellen haben große Chancen, die klassische Siliziumzelle
langfristig abzulösen. Da dieses Thema besonders für die Wirtschaft
interessant ist, werden auch Forschungsergebnisse aus
Kooperationsprojekten mit der Industrie präsentiert (ASE, Siemens Solar,
Würth Solar, Antec, Bayer AG).

Der FVS repräsentiert ca. 80 % der Forschungskapazität in Deutschland.
Er ist der größte Verbund seiner Art in Europa. In Freiburg ist er durch
seine Mitgliedseinrichtung, das Fraunhofer Institut für Solare
Energieversorgung vertreten.


Freiburg, den 05. Juli 2000


Veröffentlichung honorarfrei; ein Belegexemplar wird freundlichst
erbeten.


Achtung Redaktionen: Für Fragen steht Ihnen Herr Dr. Gerd Stadermann,
Forschungsverbund Sonnenenergie, gerne zur Verfuegung.
c/o Hahn-Meitner-Institut
Kekulestr. 5
12489 Berlin
Oeffentlichkeitsarbeit T
Tel.: (01 70) 63 19 478 (während der Tagung)
(030) 67 05 33 37
Fax: (030) 67 05 33 33
E-Mail: fvs@hmi.de
Internet: http://www.FV-Sonnenenergie.de



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