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Offshore Finance Circle: Zukunft finanzieren - Windkraft geht milliardenschwer auf SeeOriginal-Pressemitteilung vom 03.09.2002Herausgeber:Offshore Finance CircleHamburg (iwr-pressedienst) - Die Marsh GmbH, PricewaterhouseCoopersCorporate Finance Beratung GmbH und Vereins- und Westbank AG haben in Hamburg den Offshore Finance Circle (OFC) gegründet. Damit wurde erstmalig ein Diskussions- und Arbeitsforum für Finanzierungs- und Versicherungsaspekte von Offshore-Windkraftanlagen geschaffen. Auftakt des OFC ist eine Reihe von Expertenrunden, die am 4. September 2002 mit dem Thema 'Netzanschluss und Infrastruktur' im Hause von PricewaterhouseCoopers Hamburg startet. Die Windenergiebranche hat in den letzen Jahren einen enormen Aufschwung erfahren und ist vor allem in Norddeutschland zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor geworden. Über 40.000 Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt von der Windenergiebranche ab. Derzeit werden in Deutschland Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 10.000 Megawatt (MW) Onshore, d.h. auf dem Festland, betrieben. Nationale und europäische politische Zielvorgaben vor dem Hintergrund des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit geben einen weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien vor. Da die Zahl der geeigneten Onshore-Standorte für neue Windenergieprojekte begrenzt ist und in einigen Jahren erschöpft sein wird, liegt ein wesentlicher Teil der Zukunft der Windenergie auf dem Meer. Nach Berechnungen der Bundesregierung können langfristig bis zu 25.000 MW Windkraft in der deutschen Nord- und Ostsee installiert werden. Derzeit sind etwa 30 Projekte in der deutschen Nord- und Ostsee beantragt, deren Realisierungen mit enormen wirtschaftlichen Impulsen für die betroffenen Regionen verbunden sind. Herausforderungen bei der Finanzierung Die geplanten Offshore-Windkraftprojekte erreichen Größenordnungen von mehreren 100 MW und somit Investitionsvolumina in dreistelliger Millionenhöhe. Damit übersteigen diese Projekte die bisher in der Windenergiebranche bekannten Dimensionen. Neben den Finanzierungsvolumina stellen die hohen Bau- und Betriebsrisiken die mittelständisch geprägte Windenergiebranche vor neue Herausforderungen. Daher sind die im Onshore-Geschäft üblichen Finanzierungsstrukturen nicht auf die Offshore-Projekte übertragbar. Vielmehr werden sich die Finanzierungsstrukturen an den im internationalen Projektfinanzierungsmarkt üblichen Standards orientieren. Offshore Finance Circle Um zu versicherbaren und finanzierbaren Projekten zu gelangen, müssen in der Windenergiebranche, aber auch bei Banken, Versicherungen und Financial Advisern Antworten auf die zahlreichen noch offenen Fragen zur Offshore-Windenergie gefunden werden. Dabei reichen die offenen Fragen derzeit von genehmigungsrechtlichen Fragen, über Fragen der Windenergieprognose, der Infrastruktur, der Anlagentechnik, der Wirtschaftlichkeit, logistischen Fragen des Bau und Betriebs bis hin zur Stromabnahme an Land. Vor diesem Hintergrund haben die Marsh GmbH, PricewaterhouseCoopers Corporate Finance Beratung GmbH und Vereins- und Westbank AG den Offshore Finance Circle in Hamburg gegründet, um sich dieser Fragen anzunehmen und zum Aufbau von Know-how für diese Zukunftsbranche beizutragen. In einem festen Teilnehmerkreis aus Finanzierungsexperten führender Banken, einem Versicherungsmakler sowie Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften sollen in insgesamt sechs Expertenrunden die Grundlagen zur Finanzierung dieser Projekte erarbeitet werden. Diese finden unter der Schirmherrschaft und Moderation von Prof. Dr. Olav Hohmeyer vom Internationalen Institut für Management der Universität Flensburg und Dr. Norbert Allnoch, Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR), Münster, statt. Unter Hinzuziehung namhafter Experten der einzelnen Fachgebiete finden weitere Workshops zu folgenden Themen statt: 04.09.2002 Auftakt, Netzanschluss und Infrastruktur 16.10.2002 Windkraftanlagentechnologie 04.12.2002 Gründung, Montage und Parkverkabelung 22.01.2003 Windpotentialermittlung, Betrieb und Wirtschaftlichkeit 19.03.2003 Recht und Genehmigung 07.05.2003 Finanzierung und Versicherung Nach Abschluss der Expertenrunden werden die Ergebnisse in einem Kompendium zusammengefasst und veröffentlicht. Versicherungen vor neuen Herausforderungen Zur Zeit werden Versicherungskonzepte für Offshore-Anlagen nur über ausländische Versicherungsmärkte platziert, da die hiesigen Versicherer die Risiken aufgrund ihrer Erfahrungen bei Onshore-Anlagen als zu hoch einstufen und oftmals kein umfangreiches Risikomanagement im Vorfeld stattfindet. Marsh, als weltweit führendes Unternehmen für Risiko- und Versicherungsmanagement, hat in der Vergangenheit in Europa für Offshore Windparks Versicherungsmodelle entworfen und platziert (z.B. Horns Rev, Blyth und Middelgruenden. Nystedt wird im nächsten Jahr folgen). Mit dieser Erfahrung und dem Know-how aus über 4.200 MW installierter europäischer Onshore-Windkapazität ist Marsh in der Lage, Projektrisiken zu qualifizieren, strukturieren und abzusichern. Rolle des Financial Advisers Um die erforderlichen Finanzierungsvolumen bei Investoren und Banken mobilisieren zu können, muss ein hohes Maß an Vertrauen in die Technologie, die Projektbeteiligten und die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Projektes aufgebaut werden. Dazu kann PricewaterhouseCoopers als einer der international führenden Financial Adviser im Projektfinanzierungsgeschäft beitragen. Im Hamburger Kompetenzzentrum für Projektfinanzierungsberatung verfügt PricewaterhouseCoopers über ein auf erneuerbare Energien spezialisiertes Beratungsteam, das mit den Regeln des Kapitalmarktes und der Projektentwicklung vertraut ist und dieses Know How den Projektentwicklern zur Verfügung stellen kann. Neue Wege bei der Finanzierung Während die Finanzierung von Onshore-Windparks bei darauf spezialisierten Banken mittlerweile einen hohen Standardisierungsgrad erreicht hat, übersteigen die geplanten Offshore-Projekte alle bisher in der Windenergiebranche bekannten Dimensionen. Gefordert sind neue, innovative Finanzierungsansätze. Als führende Regionalbank Norddeutschlands hat das für Norddeutschland so bedeutende Thema Windenergie die Vereins- und Westbank AG von Anfang an beschäftigt. Nachdem sie bereits Ende der achtziger Jahre die ersten Windkraftprojekte finanziert hat, wurde fast zeitgleich mit dem kurz vor Inkrafttreten des Erneuerbaren Energien Gesetzes einsetzenden Boom der Windbranche das Spezialistenteam Energie gegründet. Mittlerweile zählt die Vereins- und Westbank zu den führenden Windkraftbanken Deutschlands. Gleichzeitig beschäftigt sich das Projektfinanzierungs- und Beratungsteam Energie auch mit der Finanzierung von klassischen internationalen Offshoreprojekten der Öl- und Gasserviceindustrie und kann so Erfahrungen aus beiden Bereichen in das für alle Banken neue Thema 'Offshore Wind' einbringen. Ansprechpartner: Dr. Diane Robers PricewaterhouseCoopers Corporate Finance Beratung GmbH Tel.: 030 / 26 36 12 72 email: mailto:diane.robers@de.pwcglobal.com Katja Kamphans MARSH GmbH Tel.: 069 / 66 76 624 email: mailto:katja.kamphans@marsh.com Rainer Wünsche Vereins- und Westbank AG 040 / 36 92 33 78 email: mailto:rainer.wuensche@vuw.de Hamburg, den 03. September 2002 Veröffentlichung honorarfrei; ein Belegexemplar an die PricewaterhouseCoopers Corporate Finance Beratung GmbH, die MARSH GmbH oder die Vereins- und Westbank AG wird freundlichst erbeten. Achtung Redaktionen: Für Fragen stehen Ihnen gerne zur Verfügung. PriceWaterhouseCoopers Corporate Finance Beratung GmbH Dr. Diane Robers Lise-Meitner-Str. 1 10589 Berlin Tel.: 030 / 26 36 12 72 Fax: 030 / 26 36 11 42 email: mailto:diane.robers@de.pwcglobal.com MARSH GmbH Frau Katja Kamphans Herriotstr. 3 60528 Frankfurt Tel.: 069 / 66 76 624 Fax: 069 / 66 76 612 email: mailto:katja.kamphans@marsh.com Vereins- und Westbank AG Herr Rainer Wünsche Alter Wall 22 20457 Hamburg Tel: 040 / 36 92 33 78 Fax: 040 / 36 92 31 76 email: mailto:rainer.wuensche@vuw.de Neue Suche
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